Beim Einpressen trägt das Scharnier zwei vormontierte Kunststoffdübel. Der Topf kommt in die 35-mm-Bohrung, die beiden Dübel werden in flache Zusatzbohrungen links und rechts eingepresst. Blum nennt diese Variante zum Einpressen, international heißt sie auch Knock-in oder Press-in.

Im Topf sehen Sie statt zwei Schraubenköpfen zwei runde, eingedrückte Dübel. Verbaut wird das vor allem in der Werkstatt und Industrie mit Bohr- und Einpressmaschine, weil der Sitz gleichmäßig und schnell entsteht.

Für die Handmontage und den Einzelersatz ist das weniger praktisch. Wie bei INSERTA muss das Bohrbild stimmen, und ein Einpress-Topf passt nicht ohne Weiteres in die Schraublöcher eines alten Schraubscharniers.